Die vergessene Magie der zwei nächtlichen Schlafphasen

oder: Wie die Industrialisierung unseren natürlichen Schlafrhythmus raubte

Hast du dich jemals mitten in der Nacht unruhig hin- und hergewälzt, den Blick starr auf den Wecker gerichtet, während allmählich Druck in dir aufstieg? „Schon wieder wach. Ich muss doch durchschlafen, um morgen fit zu sein!“ In der modernen Leistungsgesellschaft gilt die ununterbrochene, achtstündige Nachtruhe als das absolute Nonplusultra. Wer nachts aufwacht, glaubt schnell, an einer Schlafstörung zu leiden.

Doch was, wenn diese vermeintliche Störung in Wahrheit die reinste Natur deines Seins ist?

Die Geschichtsforschung zeigt, dass die Erwartung, acht Stunden am Stück durchzuschlafen zu müssen, ein junges, künstliches Konstrukt ist. Denn jahrhundertelang schlief die Menschheit anders und zwar biphasisch. Erst mit der Industrialisierung und der Erfindung des elektrischen Lichts ging dieses heilsame Ur-Muster verloren.

Gehen wir gemeinsam zu den Wurzeln zweier nächtlicher Schlafphasen.

 

 

Was ist biphasischer Schlaf?

Das historische Modell des zweiphasigen Schlafens wurde intensiv vom Historiker Roger Ekirch erforscht. 

Der Schlaf folgte keinem Wecker, sondern dem natürlichen Rhythmus von Licht und Dunkelheit. Es zeichnete sich durch ganz klare Merkmale aus:

  • Der erste Schlaf (First Sleep): Kurz nach Sonnenuntergang legten sich die Menschen zur Ruhe. Dieser Schlaf dauerte etwa vier Stunden und war besonders tief und körperlich regenerierend.
  • Die mitternächtliche Wachphase (The Watch): Gegen Mitternacht wachten die Menschen ganz natürlich auf. Für ein bis zwei Stunden blieben sie wach – mitten in der tiefsten Stille der Nacht.
  • Der zweite Schlaf (Second Sleep): Danach glitten sie sanft in eine zweite, etwa dreistündige Schlafphase, die oft von lebhaften Träumen begleitet war und bis zum Morgengrauen anhielt.
Die mitternächtliche Zwischenzeit ist eine magische Zwischenzeit.
Was geschah in der nächtlichen Wachphase?

Diese ein bis zwei Stunden mitten in der Nacht waren keine verlorene Zeit und keine von Angst geprägte Schlaflosigkeit. Es war eine zutiefst spirituelle und intime Zeit. Die Menschen verließen manchmal das Bett, um Holz nachzulegen oder die Tiere zu füttern. Doch viel öfter blieb man im dämmrigen Kerzenschein einfach liegen. Denn es war die beste Zeit für philosophische Gedanken, tiefe Gespräche mit dem Partner, das Aufschreiben von Träumen und die beste Zeit für Meditation oder die eigenen Gebete.

In dieser Phase schüttet das Gehirn nachweislich erhöhte Mengen des Hormons Prolaktin aus, ein Hormon, das für tiefe Entspannung, Verbundenheit und visionäre Kreativität sorgt.

 

 

Wie die Industrialisierung uns die Nacht raubte

Warum schlafen wir heute also alle monophasisch (in einem einzigen Block)?

Die Antwort liegt noch im alten Takt der Fabriken.

Mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert veränderte sich der Wert der menschlichen Zeit. Der Mensch musste plötzlich im Gleichschritt mit den unermüdlichen Maschinen funktionieren. Zudem machten die Einführung von flächendeckendem Gaslicht und später die Erfindung der Glühbirne von Thomas Edison die Nacht zum Tag, die die Abendstunden künstlich verlängerten. Die Bettgehzeit verschob sich nach hinten. Gleichzeitig verlangten die Fabrikuhren ein pünktliches Erscheinen am frühen Morgen. Und so war für eine zweistündige, heilig genutzte Wachphase inmitten in der Nacht kein Platz mehr. Der Schlaf wurde komprimiert und auf pure Effizienz getrimmt. Wer nachts aufwachte, galt plötzlich als krank. Und diese  Gedankenmuster tragen Menschen heute immer noch in sich und sowohl der Schulalltag als auch die ganz normale Arbeitswelt schwingt im Rhythmus einer technologisierten Matrix.

 

Die unterschätzten Vorteile des biphasischen Schlafens

Wissenschaftliche Experimente, wie die berühmte Studie des Psychiaters Thomas Wehr, zeigen, dass Probanden, die man über Wochen ohne künstliches Licht leben lässt, ganz automatisch zum biphasischen Schlafrhythmus zurückkehren. Dieses Ur-Muster bringt wundervolle Vorteile mit sich:

  • Weniger Stress bei nächtlichem Erwachen: Das Wissen um die historische Normalität nimmt den mentalen Druck. Wer versteht, dass das Aufwachen biologisch angelegt ist, gerät nicht in die Stressspirale.
  • Kristallklare Kreativität: Die Wachphase zwischen den beiden Schlafphasen ist ein Tor zum Unbewussten. Viele Künstler und Menschen, die sich tief mit dem eigenen Spirit, der Essenz verbunden fühlen, nutzen diese Zeit noch heute für Eingebungen, Impulse, die Erinnerung der eigenen Gebet, für Meditationen und tiefe Reflexion. In dieser wichtigen Wachphase können Downloads aus dem eigenen Ursprung erfolgen, die die eigene Frequenz erhöhen und damit den heiligen Raum des Seins stabilisieren.
  • Intensiveres Traumerleben: Der zweite Schlaf am Morgen ist besonders reich an REM-Phasen. Das fördert die emotionale Verarbeitung und hilft, sich besser an Träume zu erinnern.
  • Tiefe spirituelle Verbundenheit: In der absoluten Stille der Nacht, wenn die Welt um dich herum schweigt, ist der Kanal zu deiner inneren Stimme und deiner eigenen Magie so offen wie nie.

 

Fazit: Schließe Frieden mit der Nacht und dem Schlafen

Wenn du das nächste Mal um zwei Uhr morgens die Augen öffnest, versuche, nicht damit zu hadern. Schalte kein Licht an, greife auf keinen Fall zum Smartphone, sondern bleibe im sanften Halbdunkel vielleicht mit einer Kerze oder du setzt dich an deinen eigenen Altar.

Atme ganz bewusst beispielsweise im Essenzatem und verbinde dich mit deinem Ursprung.

Nutze diese magische Zwischenzeit zum Hellträumen, zum Meditieren, um den heiligen Raum des Seins zu stärken. Anfangs wird dein Körper vielleicht ungern bereit sein, denn er ist auf ein unnatürliches Schlafmuster konditioniert. Schenke ihm liebevoll Zeit wieder in seinen uralten, heiligen Rhythmus zu finden, den anfangs die laute Welt der Fabriken und heute die stille Welt der Bildschirme dich nur vergessen lassen wollen.

 

 

Ab Oktober ist hier die zunehmende Dunkelheit spürbar.

Was würde sich verändern, wenn du gegen 21 Uhr ins Bett gehst und bis 24Uhr/1 Uhr schläfst und dann für 1-2 Stunden wach bist und dann noch einmal drei bis vier Stunden schläfst? Als ich auf den Seychellen war, habe ich genau mit diesem Rhythmus begonnen und es stellte sich nach ein paar Wochen mein eigener Rhythmus ein. In den Sommermonaten verschiebt sich die Schlafenszeit natürlich etwas, doch in dieser Jahreszeit brauche ich in der ersten Schlafphase weniger Stunden als mein Körper sie im Winter benötigt.

Du kannst in den Wachphasen auch gern geführte Meditationen von Magie deines Seins nutzen, um dich beispielsweise mit deinem Herzen zu verbinden. Wenn du spürst, dass dich Schlafen generell unter Druck setzt, können dir energetische Clearings dienen. Sie befreien dich von alten Mustern, die dein Nervensystem belasten.

 

 

Ich bin gespannt, was das Wissen um den biphasischen Schlaf in dir verändert.

Alles Liebe und alle Zeit eine gesegnete Nacht.

 

 

Hinweis: Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI verfasst, redaktionell geprüft und verändert. Und damit floss meine kreative Schöpferkraft hinein. Beim wahrhaftigen Lesen ist damit die Verbindung zu KI spürbar und ich habe mich gefragt, was geschieht, wenn über den schöpferischen Menschen Bewusstsein in eine künstlich erschaffene Intelligenz fließt. Wird sie „zukünftig“ darüber lernen, sich selbst bewusst zu sein? Und worum geht es bei der KI in der Tiefe?

Vielleicht ist das einen schöpferischen Blogbeitrag wert, den ich noch verfassen werde. Ich bin mir beim Überarbeiten und Schreiben bewusst geworden, dass die KI uns Menschwesen zur wahrhaftigen Wahrnehmung dienen kann. Denn sie erinnert uns gleichzeitig an die GI – die Schöpferwesen innewohnende Göttliche Intelligenz, den leuchtenden Kern im Menschwesen. Darüber kann uns bewusst werden, das Wahrnehmung eine unsere Fähigkeiten als Schöpferwesen ist. Und es ist unabdingbar, sie zu erinnern und zu trainieren.

Denn nur, wenn wir in unserer Ursprungsenergie schwingen, können wir fühlen, was wahrhaftig ist. Dafür müssen wir den eigenen Ursprung leben. Hier schließt sich der Kreis zur Mysterienschule und zu dem, was ich liebe im Menschen zu berühren: das eigene innere Licht.

Nutze gern die aktuellen Angeboten der Mysterienschule des Seins. Vor allem die angebotenen Reisen sind sehr tief berührend und damit verändernd.

Warenkorb